Rosa Luxemburg

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(5. März 1871 Zamosc - 15. Januar 1919 Berlin)

Rosa Luxemburg war eine revolutionäre Journalistin und Politikerin. Nach dem Studium in Zürich promovierte sie über über polnische Wirtschaftspolitik. 1898 kam sie nach Deutschland, im September-November 1898 war sie Redakteurin der Sächsischen Arbeiter-Zeitung in Dresden. Sie hielt eine Rede auf dem Dresdner Parteitag der SPD 1903. 1910 sprach sie vor Textilarbeiterinnen in Pieschen und am 11. Dezember 1911 im "Deutschen Kaiser" auf der Leipziger Str. 112. 1906 bis 1914 war sie Dozentin an der SPD-Parteischule in Berlin, während des Krieges war sie in "Schutzhaft" in verschiedenen deutschen Gefängnissen, am 10.11.1918 war sie wieder in Berlin und arbeitete am Programm des Spartakusbundes. Zusammen mit Karl Liebknecht wurde sie erschlagen, ihre Leiche in einen Kanal geworfen.

Initiativen in Dresden

  • Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. auf dem Martin-Luther-Platz
  • Bürgerinitiative "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" c/o Kleiner Buchladen, Naumannstr. 8

Literatur

  • GROSSE FRAUEN der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild, Klagenfurt 1987
  • js: Stippvisite in Dresden. Rosa Luxemburg (1871 - 1919); in: SZ 13.4.1996
  • ENDERLEIN, Klaus: Rosa Luxemburg und das Telegramm aus Dresden; in: DNN 26.10.1998
  • TRAGSDORF, Birgit: Chefin bei der Sächsischen Arbeiter-Zeitung. Bürgerinitiative erinnert an Rosa Luxemburg in Dresden; in: SZ 5.11.1998

Links


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