Malwine Hann

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Stolperstein für Malwine Hann auf der Striesener Straße 38a in Dresden (Foto: Carola Ockert, 2013)

Malwine Hann, geb. Brandeis (* 4. August 1875 in Prag (Praha) - 16. Dezember 1942 Tschechoslowakei (heute Tschechien)

Leben

Malwine Hann, geb. Brandeis, wurde am 4. August 1875 in Prag (Praha) geboren. Ihr Mann Sigmund Hann kam am 17. November 1875 in Dresden zur Welt. Sigmund Hann war laut Eintrag im Dresdner Adressbuch von 1932 Kaufmann sowie Schokoladen- und Zuckerwarengroßhändler. Das Ehepaar Hann lebte auf der Striesener Straße 22 in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus St. Joseph-Stift. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste das Ehepaar auf die Cranachstraße 6 ziehen, in eines der sogenannten Judenhäuser. Am 11. August 1942 wurde das Ehepaar mit dem Transport V/4 nach Theresienstadt deportiert. Dort wurden Malwine Hann am 16. Dezember 1942 und Sigmund Hann am 15. Februar 1943 ermordet.

(Quelle: http://www.stolpersteine-dresden.de)

Gedenken

Am 25. November 2012 wurden zur Erinnerung an Malwine und Sigmund Hann zwei Stolpersteine auf der Striesener Straße 38a (Dresden-Johannstadt) gesetzt.

Weblinks


Frauenbildungshaus Dresden | Frauenstadtarchiv Dresden | Genderkalender