Louise-Henriette de Bourbon-Conti

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Prinzessin Louise Henriette de Bourbon-Condé, auch genannt als Mademoiselle de Conti (* 20. Juni 1726 in Paris; † 9. Februar 1759 ebendort) war eine französische Prinzessin und durch Heirat Herzogin von Chartres und d`Orléans.

Leben

Louise Henriette war das jüngste Kind und die einzige Tochter von Louis Armand II. de Bourbon, prince de Conti (1695–1727) und sener Frau Prinzessin Louise Élisabeth de Bourbon-Condé (1693–1775), Tochter von Louis III. de Bourbon, prince de Condé und Prinzessin Louise Françoise de Bourbon-Nantes, princesse de Condé. Sie war eine Prinzessin von Geblüt und Cousine des französischen König Ludwig XV.

Am 17. Dezember 1743 wurde Prinzessin Louise Henriette in Paris mit Louis-Philippe I. de Bourbon, duc d’Orléans (1725–1785), Sohn des Herzogs Louis de Bourbon, duc d’Orléans und Prinzessin Auguste Marie Johanna von Baden-Baden, verheiratet. Die Ehe galt als nicht glücklich und doch gingen drei Kinder hervor:

Mademoiselle de Conti soll bei der Geburt eines unehelichen Kindes gestorben sein. Ihr Sohn, Louis-Philippe, behauptete unter der Terrorherrschaft im Jahr 1793, dass sein Vater nicht der Herzog d’Orléans sei, sondern ein Kutscher aus dem königlichen Palast von Versailles. Doch die starke Ähnlichkeit zwischen Vater und Sohn war nicht zu übersehen.