Ingeburg Lange: Unterschied zwischen den Versionen

Aus frauenwiki-dresden.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
{{Buch}}
 
{{Buch}}
'''Ingeburg Lange''' (* [[24. Juli]] [[1927] in Leipzig; [[13. Juli]] [[2013]] in Berlin) war eine linke Politikerin. Sie war Mitglied des Politbüros und Leiterin der Abteilung Frauen des Zentralkomittee der SED.
+
'''Ingeburg Lange''' (* [[24. Juli]] [[1927]] in Leipzig; [[13. Juli]] [[2013]] in Berlin) war eine linke Politikerin. Sie war Mitglied des Politbüros und Leiterin der Abteilung Frauen des Zentralkomittee der SED.
  
 
Sie wurde am [[24. Juli]] [[1927]] als '''Ingeburg Rosch''' in Leipzig geboren und erlernte zunächst den Beruf einer Schneiderin. Im Jahr 1945, noch in der Lehre, trat sie in die KPD ein. In der Folgezeit hatte sie Funktionen vor allem in der FDJ, aber auch in der SED.
 
Sie wurde am [[24. Juli]] [[1927]] als '''Ingeburg Rosch''' in Leipzig geboren und erlernte zunächst den Beruf einer Schneiderin. Im Jahr 1945, noch in der Lehre, trat sie in die KPD ein. In der Folgezeit hatte sie Funktionen vor allem in der FDJ, aber auch in der SED.

Aktuelle Version vom 3. November 2016, 15:43 Uhr

Ingeburg Lange (* 24. Juli 1927 in Leipzig; 13. Juli 2013 in Berlin) war eine linke Politikerin. Sie war Mitglied des Politbüros und Leiterin der Abteilung Frauen des Zentralkomittee der SED.

Sie wurde am 24. Juli 1927 als Ingeburg Rosch in Leipzig geboren und erlernte zunächst den Beruf einer Schneiderin. Im Jahr 1945, noch in der Lehre, trat sie in die KPD ein. In der Folgezeit hatte sie Funktionen vor allem in der FDJ, aber auch in der SED.

Zwischen 1952 und 1954 und erneut von 1963 bis 1989 war sie Abgeordnete der Volkskammer der DDR. Von 1955 bis 1966 studierte sie an der Parteihochschule und wurde Diplom-Gesellschaftswissenschaftlerin. Von 1964 bis 1989 war sie Mitglied des Zentralkomittees der SED.

Ingeburg Lange wurde mit den Vaterländischen Verdienstorden (1959 und 1964) und dem Karl-Marx-Orden (1977 und 1987) geehrt.

Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller (* 1951) ist ihre Tochter.

Literatur

  • Wer war wer in der DDR? Ein Lexikon ostdeutscher Biographien. Hrsg. von Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andreas Herbst. Unter Mitarbeit von Olaf W. Reimann. Vierte Ausgabe, November 2006. Berlin: Ch. Links Verlag 2006

Weblink