Grete Back

Aus frauenwiki-dresden.de
Version vom 3. November 2016, 15:10 Uhr von Vanessa Kluge (Diskussion | Beiträge) (Veranstaltung)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Grete Back (* 9. März 1878 Bad Schandau - 27. Juni 1965 Dresden-Blasewitz) war Fotografin.

Leben

Geboren als Margarete Bertha Back und Tochter aus einer Apothekerfamilie - ihr Vater war der Apotheker Paul Gustav Back -, ging sie von 1907 bis 1908 bei Hugo Erfurth in die Fotografenlehre und danach für ein Jahr zu Helena Gould nach Den Haag und Emil Otto Hoppé nach London. Sie legte ihre Meisterprüfung an der Bayrischen Staatslehranstalt für das Lichtbildwesen in München ab. 1909 eröffnete Grete Back in Dresden-Blasewitz eine „Werkstätte für Künstlerische Photographie“ in der Friedrich-August-Straße 24, die ab 1921 in Prellerstraße umbenannt wurde. Zuletzt firmierte sie als „Werkstätte für photograisch-technische Bildnisse“.

Bekannt wurde Grete Back durch ihre Kinderbildnisse sowie Rollenbildnisse in Dresden aktiver Künstler und die Porträts bekannter Persönlichkeiten der Stadt Dresden, vorrangig aus Theaterwelt und Oper, aber auch mit Theaterphotographie. Sie veröffentlihcte ihr Arbieten u.a. in der „Revue des Monats“, in „Scherl‘s Magazin“, in „Das Magazin“, beim Verlag der Schönheit Berlin, in Jahrbüchern „Deutscher Kamera-Almanach.“, „Das Atelier des Photographen.“ sowie „Das Deutsche Lichtbild.“.

Sie ist seit 1920 ein frühes Mitglied der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner (GDL). Über andere Mitgliedschaften, wie ab 1933 im Reichskultubund o.ä. ist nichts bekannt.

Ein Teil ihres fotografischen Nachlasses liegt in verschiedenen deutschen Archiven verteilt, aber das Gros ist nicht mehr zugängig oder nicht mehr existent. Im Bestand des Kupferstich-Kabinettes der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden befinden sich 139 Fotoarbeiten von ihr. Die Deutsche Fotothek verwaltet 109 Abzüge, davon 81 Fotografien aus dem Bereich Botanik aus den Jahren 1950 bis 1965.

Quellen

  • Alexander Atanassow: Die Fotografin Genja Jonas und ihre Kolleginnen 1918 bis 1938/39. Vortrag Frauenstadtarchiv 23.09.2015.
  • www.fotografenwiki.org/index.php/Grete_Back