Fanny Lewald

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(24. März 1811 Königsberg - 5. August 1889 Dresden, Grab in Wiesbaden)

Fanny Lewald war Erzählerin und Romanschriftstellerin, Frauenrechtlerin und Kämpferin für die Emanzipation der Juden. Die Tochter eines jüdischen Kaufmanns, im 17. Lebensjahr zum Christentum übergetreten, um einen Kandidaten der Theologie, den sie liebte, heiraten zu können, bereute später diesen Schritt und entsagte ihrem Geliebten. 1844 und 1848 besuchte sie Dresden, bis 1877 fanden häufige Besuche als Gast der "Montagsgesellschaft" statt (s. Marie Stritt). 1854 heiratete sie Adolf Stahr, sie unternahmen gemeinsame Reisen, nach seinem Tod lebte sie in Berlin. Am 9. Juli 1889 zog sie nach Dresden und wohnte im Hotel "Bellevue". Die Fanny-Lewald-Straße in Kleinzschachwitz wurde ihr zu Ehren benannt.

Werke

  • Jenny (1843)
  • Eine Lebensfrage (1845)
  • Stella (1883)
  • Die Familie Darner (1888)
  • Gesammelte Werke in 12 Bänden

Literatur

  • GROSSE FRAUEN der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild, Klagenfurt 1987
  • Beilage zum Dresdner Anzeiger vom 7.8.1889
  • STADTLEXIKON DRESDEN; Eigenwill, Reinhardt; Glodschei, Heinz; Hahn,Wilfrid; Stimmel, Eberhard und Folke; Tittmann, Reinhard; Verlag der Kunst Dresden Basel 1994
  • SPURENSUCHE. Juden in Dresden, Dresden 1995
  • WEISS, Norbert, und WONNEBERGER, Jens: Dichter Denker Literaten aus sechs Jahrhunderten in Dresden, Dresden 1997
  • SCHNEIDER, Gabriele: Fanny Lewald, Reinbek bei Hamburg, 1996
  • STÖVER, Krimhild. Leben und Wirken der Fanny Lewald: Grenzen und Möglichkeiten einer Schriftstellerin im Gesellschaftlichen Kontext des 19. Jahrhunderts. Igel Verlag. Hamburg. 2013.


Links