Eva Schumann

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(8. Januar 1889 Dresden - 3. Dezember 1973 Freital)

Dr. Eva Schumann, geb. Feine, war Übersetzerin. Nach dem Besuch der neunklassigen Mädchenschule, Studienaufenthalten in England, einer Lehre als Buchbinder besuchte sie um 1908 Vorlesungen an der Akademie für Buchgewerbe und Graphische Künste Leipzig. 1910 legte sie ihr Abitur ab, studierte Botanik, Zoologie und Geologie in Dresden, Berlin, München und Wien, 1912 heiratete sie Wolfgang Schumann. 1914 promovierte sie in München über tropische Farne, 1918 arbeitete sie für die sozialdemokratische "Dresdner Volkszeitung", ab 1919 als Übersetzerin (Holländisch, Engl., Frz., gelegentl. Ital.), 1924 Übertragung von Victor Hugos "Elenden" ins Deutsche. Nach ihrer Umsiedlung nach Freital-Niederhäslich, Poisentalstr. 103, war sie 1946 Mitbegründerin des Schauspielhauses im Plauenschen Grund, 1976 erhielt sie zusammen mit Marianne Bruns die Ehrenbürgerschaft Freitals. Sie war befreundet mit Alice Rühle-Gerstel.

Werke

  • (Übers. aus dem Holländischen) Jo van Ammers-Küller: Indien. Erlebtes und Erschautes aus Niederländisch-Indien, Dresden1943
  • Jo van Ammers-Küller, Bedeutende Frauen der Gegenwart, Bremen 1935

Quellen

  • Stadtarchiv Dresden/FrauenStadtArchiv/Biographische Sammlung
  • WEISS, Norbert, und WONNEBERGER, Jens: Dichter Denker Literaten aus sechs Jahrhunderten in Dresden, Dresden 1997