Elsa Frölich

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Else Frölich war eine antifaschistische Widerstandskämpferin. Sie war verheiratet mit Kurt Frölich, arbeitslos, Mitglied der KPD, nach 1933 begann sie ihre illegale Arbeit in Leuben, stellte Flugblätter in einer Gartenlaube her und verteilte sie vor dem Sachsenwerk Niedersedlitz. Sie brachte ihre Tochter Sonni zu den Großeltern nach Leipzig in Sicherheit. April 1933 stellte sie in einer Schäferei in Röhrsdorf Flugblätter her, auf der Heimfahrt wude sie verhaftet und verbrachte zwei Jahre in Waldheim, anschließend bezog sie mit Mann und Tochter eine Wohnung in Leubnitz. Nach dem Umzug in die Ferdinandstraße arbeitete sie als Buchhalterin. Sie war mit mit Auguste Lazar befreundet. Seit 1941 unterhielt sie illegale Kontakte mit Prof. Fetscher.

Am 8. Mai 1945 suchte sie zusammen mit Erna Fleischer-Gute den sowjetischen Stab in der Trachenberger Straße auf. Am 9. Mai fand ein Treffen in der Pestalozzischule, dem Sitz des Kommandanten, am 10. Mai die erste Parteiversammlung der KPD in dieser Schule statt. Sie leitete die Betreuung der zurückkehrenden KZ-Häftlinge in der Glacisstraße.

Werke

  • Der erste Händedruck, in: SZ 8.5.1959, Nachdruck in: Beginn eines neuen Lebens. Eine Auswahl von Erinnerungen an den Beginn des Neuaufbaus in Dresden im Mai 1945, Schriftenreihe zur Geschichte der Dresdner Arbeiterbewegung, Heft 7, hrsg. vom Museum für Geschichte der Dresdner Arbeiterbewegung im Auftrag der Stadtkommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der SED-Stadtleitung (FSA/Bib)

Quellen

  • LAZAR, Auguste: Arabesken, Berlin 1958
  • PATRIOTEN gegen Barbaren. Aus der Chronik des Kampfes gegen Faschismus und Krieg in Dresden in den Jahren 1933 - 1945. Arbeitsergebnisse der Stadtkommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der SED-Stadtleitung Dresden, Arbeitsgruppe Antifaschistischer Widerstandskampf; ausgewählt, redaktionell bearbeitet und eingeleitet vom Institut und Museum für Geschichte der Stadt Dresden; hrsg. von der Stadtleitung Dresden der SED, Abt. Agitation und Propaganda, Dresden 1985