1911

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Ereignisse

  • Frauen- und Mädchenverband Kriemhilde gegründet

Ereignisse in Dresden

  • 19. März: Erster Internationaler Frauentag, in allen Stadtbezirken werden Versammlungen abgehalten. Die Neustädter Frauen bekommen kein Lokal, sie treffen sich in Pieschen. Anschließend zogen die Frauen über die Marienbrücke zum Altmarkt. Sie trugen eine weiße Fahne mit der Aufschrift: "Wir fordern das Frauenwahlrecht!" Polizisten marschierten zu beiden Seiten des Zuges. Die Polizei nahmen die Personalien der Rädelsführerin Klara Noack auf, die zu 100 Mark Geldstrafe oder 5 Tagen Haft verurteilt wurde.[1]
  • 11. Dezember: Rosa Luxemburg spricht im "Deutschen Kaiser" auf der Leipziger Str. 112
  • Die Malerin Anna Plate kommt nach Dresden
  • Gertrud Leistikow tritt in Dresden erstmals auf
  • Marie Stritt wird Vorsitzende des Deutschen Verbandes für Frauenstimmrecht
  • Elfriede Feudel kommt als Schülerin Dalcrozes nach Hellerau
  • Marie Elisabeth Scheiblauer legt ihr Rhythmik-Diplom ab
  • Der Ausschuß für christlichen Frauendienst wird in "Landesverband für christlichen Frauendienst" umbenannt, die erste Berufsarbeiterin, Anna Höber, wird angestellt, zunächst nur zur Hälfte, geteilt mit dem Landesverband für Innere Mission. Umzug des Landesverbandes aus den Räumen des Landesvereins für Innere Mission auf die Kaulbachstr. 7.
  • Marie Voigt errichtet die Marie Voigt-Sayda i.f.-Stiftung für Arme und Kranke
  • 26.1. Uraufführung des "Rosenkavalier"
  • Olga Körner tritt am 8. März bei einer Frauenversammlung in die SPD ein

Geboren

Gestorben

Quellen

  1. NOACK, Klara: Der Internationale Frauentag 1911, in: Erlebte Heimatgeschichte, hrsg. vom Rat des Bezirkes Dresden, o.J.


1910 - 1911 - 1912