1694

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Ereignisse in Dresden

  • 18. April: Johann Georg IV. wird bei einem Spaziergang auf den Festungswällen plötzlich unwohl. Er hat sich bei seiner Geliebten mit den Blattern infiziert (1)
  • Sibylle von Neithschütz, Mätresse des Kurfürsten, Beisetzung in der Sophienkirche. Allen Bürgern war bei Strafe befohlen, schwarz gekeidet mit Ober- und Untergewehr und den Bürgerfähnlein von dem Hause der Gräfin bis zur Kirche sich aufzustellen und vor dem Zuge das Gewehr zu präsentieren. Alle sechs Schritte brannte eine Fackel und an allen Ecken leuchteten die sogenannten Wachtfeuer oder Pechkränze. Am 30. April wird die Leiche aus der Hofgruft genommen und außerhalb der Kirche heimlich eingegraben (1)
  • 20. Juni: die Generalin Ursula von Neithschütz, Sibylles Mutter, wird auf das Rathaus ins Quatemberstübchen gebracht und von vier Mann bewacht, außerdem wurden angeklagt: die "Hexe" Anna Margaretha Burmeister aus dem Spreewald, Katharina Reinhold, eine Kräuterfrau und Schatzgräberin aus Hartmannsgrün, eine Traumdeuterin, die Traum-Marie genannt, und ein Scharfrichter (1)

Gestorben

Quellen

  • (1) LINDAU, Geschichte der königlichen Haupt-und Residenzstadt, 2. verbesserte Aufl., Dresden 1885 , S. 511 f


1693 - 1694 - 1695